Sie könnte auch anderswo auftreten, namentlich in Afrika, warnte die WHO in Genf. Ohne genügende Überwachung zur Früherkennung bestehe die Gefahr, dass die Malaria sich rasant ausbreite. Jährlich erkranken gemäss der WHO 250 Millionen Menschen an Malaria. In einer Million Fälle endet die Krankheit tödlich.

Die Anstrengungen zur Entwicklung neuer, wirksamer Medikamente gegen die Tropenkrankheit laufen auf Hochtouren. Im Januar soll ein weltweiter Plan zur Eindämmung dieser Arzneimittel-Resistenz lanciert werden.

Der Erreger der gefährlichen Malaria tropica, das Plasmodium falciparum, ist schon gegen viele Medikamente immun, weil diese in der Vergangenheit zu häufig vorbeugend eingesetzt wurden. Damit sich die Resistenzen nicht ausbreiten, verwendet man Malaria-Medikamente heute kritischer als früher.