USA

Weniger Kinder aus Mittelamerika flüchten in die USA

Migranten auf dem Weg zur US-Grenze in Mexiko (Archiv)

Migranten auf dem Weg zur US-Grenze in Mexiko (Archiv)

Der Flüchtlingsstrom unbegleiteter Kinder aus Mittelamerika in die USA nimmt ab. Im Juli hätten die Behörden an der US-Grenze etwa 5500 Kinder aufgelesen. Dies seien etwa halb so viel wie im Juni, berichtete die «Washington Post» unter Berufung auf die Grenzbehörde.

Insgesamt seien seit vergangenen Oktober 63'000 Kinder und Jugendliche ohne Eltern über die grüne Grenze gekommen, meldete die Behörde. "Wir haben über die letzten vier bis sechs Wochen einen Abwärtstrend beobachtet", sagte Regierungssprecher Josh Earnest am Freitag.

Die meisten Kinder stammen aus Guatemala, Honduras und El Salvador. Als Gründe für den Rückgang gelten Appelle von US-Präsident Barack Obama an die jeweiligen Regierungen, die Abwanderung zu stoppen. Zudem wurden Grenzkontrollen verstärkt. Auch wagen nach Ansicht von Experten in der Sommerhitze weniger Menschen den gefährlichen Weg gen Norden.

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