Das sei bereits zum zweiten Mal in Folge ein Rückgang um mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vormonat, hiess es.

Insbesondere die Zahl von Migranten aus Guatemala sei zuletzt sehr geschrumpft. Von Mai bis Juli sei auch die Zahl der aufgegriffenen Familien und unbegleiteten Kinder um mehr als 50 Prozent zurückgegangen. Die Entwicklung sei vor allem auf die Migrationsvereinbarung mit Mexiko zurückzuführen, hiess es. Der geschäftsführende Beamte des US-Ministeriums für Innere Sicherheit, Kevin McAleenan, sagte aber, trotz der Fortschritte sei die Lage an der Grenze weiterhin "jenseits des Krisenniveaus".

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump fährt seit langem einen harten Kurs gegenüber Migranten, um die illegale Einwanderung über die Grenze zu Mexiko einzudämmen. Die mexikanische Regierung hatte sich Anfang Juni dazu verpflichtet, selbst härter gegen die illegale Migration vorzugehen und Menschen daran zu hindern, von ihrem Land aus in die USA weiterzuziehen.