Deutschland

Wenig Hoffnung auf Corona-Lockerungen in Deutschland

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt mit Mund-Nasenbedeckung an der Debatte vor der Verabschiedung der Änderung des Infektionsschutzgesetzes, dem Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite, teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt mit Mund-Nasenbedeckung an der Debatte vor der Verabschiedung der Änderung des Infektionsschutzgesetzes, dem Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite, teil. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Die deutsche Regierung macht den Bürgern wenig Hoffnung auf eine rasche Lockerung der corona-bedingten Beschränkungen.

Bislang seien die Infektionszahlen noch nicht auf ein niedrigeres Niveau gebracht worden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in der Bundespressekonferenz in Berlin. "Wir haben im Grunde nur den ersten Schritt bisher geschafft, also den starken, steilen, exponentiellen Anstieg zu stoppen und eine Stabilisierung zu erreichen." Die Zahlen seien aber noch "weit, weit zu hoch", sagte Seibert.

Seibert erinnerte daran, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits bei den Beratungen mit den Ministerpräsidenten am vergangenen Montag "mehr gewünscht hätte". Nun werde es am Mittwoch weitere Beratungen geben. Man müsse jetzt die pandemische Entwicklung genau betrachten, "um dann zu sehen, welche Schlüsse daraus zu ziehen sind".

In Deutschland waren am Freitag 23 648 Neuinfektionen gezählt worden, ein neuer Tageshöchststand. Bisher sind im bevölkerungsreichsten EU-Land (rund 83 Mio. Einwohner) 13 630 Menschen an den Folgen der Pandemie gestorben.

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