US-Wahlen

Vorwahlen am «Super Tuesday» in den USA haben begonnen

Die Vorwahlen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten am "Super Tuesday" haben begonnen. (Symbolbild)

Die Vorwahlen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten am "Super Tuesday" haben begonnen. (Symbolbild)

Die Vorwahlen im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten am «Super Tuesday» haben begonnen. Die ersten Wahllokale öffneten am Dienstagmorgen um 6.00 Uhr (Ortszeit/12.00 Uhr MEZ) im Bundesstaat Virginia an der Ostküste der USA.

Beim "Super Tuesday" wird in mehr als einem Dutzend der 50 US-Bundesstaaten darüber abgestimmt, welcher Kandidat bei der Präsidentschaftswahl am 3. November den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump herausfordern soll.

Der "Super Tuesday" ist der wichtigste Tag bei den Vorwahlen der Demokraten: Es geht um die Stimmen von mehr als einem Drittel aller Delegierten, die beim Nominierungsparteitag im Sommer letztlich den Präsidentschaftskandidaten bestimmen. Bei den bislang vier Vorwahlen der Demokraten hat der linke Senator Bernie Sanders die meisten gewonnen, an zweiter Stelle liegt Ex-Vizepräsident Joe Biden. Sanders ist auch in landesweiten Umfragen Spitzenreiter.

Ergebnis bei Republikanern klar

Präsident Trump hat keine ernstzunehmende parteiinterne Konkurrenz. Die Republikaner halten daher in mehreren Bundesstaaten gar keine Vorwahlen ab. Am "Super Tuesday" stimmen aber auch sie in fast allen betroffenen Staaten ab.

Am Dienstag wird in 14 Bundesstaaten gewählt, darunter grosse und für die Delegiertenstimmen gewichtige Staaten wie Kalifornien, Texas und Virginia. Ausserdem steht im US-Aussengebiet Samoa eine Vorwahl an. Die letzten Wahllokale schliessen an der Westküste in Kalifornien - wo am Dienstag die meisten Delegierten vergeben werden - um 20.00 Uhr (Ortszeit/5.00 Uhr MEZ am Mittwoch). Erste Ergebnisse dürften am frühen Mittwochmorgen Schweizer Zeit bekanntwerden.

Die Vorwahlen ziehen sich insgesamt bis Juni hin. Nach den Demokraten im Juli werden die Republikaner dann im August in Charlotte (North Carolina) formell Trump zu ihrem Präsidentschaftskandidaten küren.

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