Anschlag auf BVB-Bus

Vorläufige Festnahme von Islamisten wegen Dortmunder Anschlag

Ein Polizist steht in Dortmund hinter einer Absperrung. Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus wurde ein Verdächtiger festgenommen. Die Bundesanwaltschaft spricht von einem terroristischen Hintergrund.

Ein Polizist steht in Dortmund hinter einer Absperrung. Im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus wurde ein Verdächtiger festgenommen. Die Bundesanwaltschaft spricht von einem terroristischen Hintergrund.

Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund am Dienstag hat einen terroristischen Hintergrund. Dies erklärte die deutsche Bundesanwaltschaft am Mittwoch. Die Polizei nahm im Zusammenhang mit dem Anschlag einen Verdächtigen fest.

Einer von zwei ins Visier geratenen Verdächtigen aus der islamistischen Szene sei vorläufig festgenommen worden, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Über die Eröffnung eines Haftbefehls sei noch nicht entschieden.

Es sei von einem terroristischen Hintergrund der Tat auszugehen, sagte die Sprecherin weiter. Die genaue Motivlage sei noch unklar. Ein islamistischer Hintergrund des Anschlags sei "möglich".

Drei in Tatortnähe gefundene Bekennerschreiben würden nun insbesondere unter islamwissenschaftlichen Gesichtspunkten von Experten ausgewertet. Eine abschliessende Bewertung sei noch nicht möglich.

Kurz vor dem Champions-League-Spiel der Dortmunder gegen den AS Monaco waren am Dienstagabend drei Sprengsätze in der Nähe des BVB-Mannschaftsbusses explodiert, als dieser vom Hotel im Dortmunder Stadtteil Höchsten zum Stadion losfuhr. Dabei wurden der Innenverteidiger Marc Bartra und ein Polizist verletzt. Das Spiel sollte am Mittwochabend nachgeholt werden.

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