Umweltschutz

Von Piraten zu Rowdys: Russland schwächt Greenpeace-Anklage ab

Abgeschwächte Anklage gegen Greenpeace-Aktivist Weber und Kollegen

Abgeschwächte Anklage gegen Greenpeace-Aktivist Weber und Kollegen

Die russische Justiz hat die Anklage gegen die 30 Greenpeace-Aktivisten abgeschwächt, die seit dem 19. September inhaftiert sind. Den Aktivisten soll nun nicht mehr wegen «bandenmässiger Piraterie», sondern wegen «Rowdytums» der Prozess gemacht werden.

Das sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, am Mittwoch der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Die russische Küstenwache brachte die "Arctic Sunrise" von Greenpeace im September in der Barentssee auf, nachdem die Aktivisten versucht hatten, eine Bohrinsel des Gazprom-Konzerns zu entern. Unter den Festgenommenen ist auch der Schweizer Greenpeace-Aktivist Marco Weber.

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