Erst vor vier Wochen wurde Edison Pena gemeinsam mit den anderen Kumpeln aus der Mine gerettet. Nun fühlt er sich schon fit genug für den New York-Marathon. «Er ist entschlossen, daran teilzunehmen», sagte die Präsidentin der New York Road Runners, Mary Wittenberg, erfreut.

Pena gab nach der Rettung bekannt, dass er in den 69 Tagen, in denen er verschüttet war, täglich bis zu zehn Kilometer in den Gängen gejoggt ist. Er wurde daraufhin von den Organisatoren des New Yorker Marathon als Zuschauer eingeladen. Pena sagte zu, doch er will kein Zuschauer sein: Der Chilene will mitlaufen - und damit beweisen, wie er sich sportlich in 700 Metern Tiefe betätigt hat.

Der 34-Jährige ist gewiss kein Sportmuffel: Er ist Triathlet und lief bereits letzte Woche zur Vorbereitung auf den Marathon bei einem Wettbewerb in Chile eine Strecke von 10,5 Kilometern. (sha)