Untervermietung

Vermiet-Plattform bekommt Ärger mit New Yorker Staatsanwaltschaft

Auf Airbnb werden Unterkünfte in 33 000 Städten und 192 Ländern angeboten.

Auf Airbnb werden Unterkünfte in 33 000 Städten und 192 Ländern angeboten.

Über die Online-Plattform Airbnb können Menschen ihre Wohnungen und Häuser untervermieten. Nun gibts Ärger: Ein New Yorker Staatsanwalt will gegen die illegale Untervermietung vorgehen und fordert die Herausgabe der Daten ihrer New Yorker Nutzer.

Wer kurzzeitig seine Wohnung an Touristen vermieten will, oder eine Bleibe abseits des Pauschaltourismus buchen will, ist bei der Online-Plattform Airbnb an der richtigen Adresse. Hier werden Unterkünfte in 33 000 Städten und 192 Ländern angeboten.

Nun gibts für Airbnb aber Ärger mit der New Yorker Staatsanwaltschaft. Eric Schneiderman fordert, dass die Daten der Nutzer aus New York offengelegt werden. Das berichtet die Zeitung «New York Daily News». Schneiderman wolle gegen illegale Untervermietungen vorgehen, heisst es.

Die Airbnb-Webseite hat 225'000 Mitglieder aus New York. Quellen geben gegenüber der Zeitung an, dass nur Daten von denjenigen Nutzern gefragt seien, die ihre Wohnungen auch vermieten. Damit wären 15'000 Nutzer betroffen.

NSA is watching you

Tech-Firmen sind in den USA besonders besorgt, Daten an der Regierung zu übergeben. Besonders im Hinblick auf die Enthüllung, dass US-Amerikaner durch die NSA ausspioniert werden.

Kritik in der Schweiz

Auch in der Schweiz boomt das Geschäft (wir berichteten). In Zürich werden rund 1000 private Übernachtungsmöglichkeiten angeboten, in Luzern 600, in Basel 500 und in Bern 250.

Das Geschäft wird hier durch Hotellerie-, Mieter- und Vermieterverbände kritisiert. (ldu)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1