"Die Unverletzlichkeit diplomatischer Missionen, einschliesslich der Vereinten Nationen, ist durch internationales Recht festgelegt, und es wird von allen Mitgliedstaaten erwartet, sich entsprechend zu verhalten", fügte er hinzu.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte im August unter Berufung auf Unterlagen des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden berichtet, der US-Geheimdienst NSA sei in die interne Videokonferenzanlage der UNO eingedrungen und habe ihre Verschlüsselung geknackt.

Dadurch habe es "eine dramatische Verbesserung" bei der Anzahl der zugänglichen Daten aus den Videotelekonferenzen gegeben. Die UNO verlangte daraufhin eine Erklärung von der US-Regierung.