Friedensnobelpreis

Van Rompuy, Barroso und Schulz nehmen Friedensnobelpreis entgegen

Herman Van Rompuy, José Manuel Barroso und Martin Schulz (v. l. n. r.) (Archiv)

Herman Van Rompuy, José Manuel Barroso und Martin Schulz (v. l. n. r.) (Archiv)

Den Friedensnobelpreis für die Europäische Union werden die Spitzen ihrer drei Institutionen gemeinsam entgegennehmen. Kommissions-Präsident José Manuel Barroso, Ratspräsident Herman Van Rompuy und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz werden zur Preisverleihung nach Oslo reisen.

Dies habe die EU knapp eine Woche nach der Bekanntgabe des Nobelpreis-Komitees entschieden, sagten EU-Vertreter am Mittwoch. Unklar blieb aber noch, wer am 10. Dezember die gewöhnlich nur von einer Person gesprochene Dankesrede halten wird.

Auch die Verwendung des Preisgeldes von umgerechnet rund einer Million Euro ist noch ungeklärt. Es dürfte wohl in wohltätige Zwecke fliessen. Schulz hatte sich schon am Montag in einem Reuters-Interview dafür ausgesprochen, dass die Spitzen der drei Institutionen den Preis entgegennehmen sollten.

Das norwegische Nobelpreis-Komitee hatte am Freitag mitgeteilt, dass der diesjährige Preis an die EU verliehen wird. Damit werde die Jahrzehnte währende Rolle der EU als Stifterin von Frieden und Versöhnung, von Demokratie und Menschenrechten in Europa gewürdigt, hiess es in der Begründung. Überreicht wird der Friedensnobelpreis am Todestag seines Stifters Alfred Nobel, dem 10. Dezember, in Oslo.

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