Fachleute aus den USA sollten dabei helfen, dem Marktdruck standzuhalten und wichtige Energiereformen umzusetzen. US-Ausbilder sollen der Ukraine auch dabei helfen, Wahlen nach internationalen Standards abzuhalten.

Geplant sind zudem Hilfen im Kampf gegen Korruption und für mehr Transparenz. Noch diese Woche soll ein Team von US-Fachleuten nach Kiew reisen, um möglicherweise unterschlagene Vermögenswerte ausfindig zu machen und zurückzugewinnen.

Zugleich sind die USA nach Angaben eines Regierungsvertreters bereit, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Dies werde "höchst wahrscheinlich sehr bald" geschehen. Man gehe von einigen Tagen, nicht Wochen aus.

US-Kongress-Abgeordnete loten derzeit Optionen aus, die Sanktionen für russische Banken und das Einfrieren von Geldern russischer Einrichtungen und privater Investoren umfassen könnten.

Lawrow: Sanktionen bringen nichts

Die Vereinigten Staaten verurteilten das russische Vorgehen auf der Krim als Verstoss gegen internationales Recht und legten Gespräche auf Eis, die engere Handelsbeziehungen zwischen beiden Staaten zum Ziel haben. Ausgesetzt wurden zudem gemeinsame Militärübungen und Hafenvisiten.

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow sagte am Dienstag während eines seit längerem geplanten Besuchs in Tunesien, Sanktionen des Westens gegen sein Land brächten nichts. Russland werde seine Position nicht verändern.

Der russische Energieriese Gazprom will der Ukraine die bislang gewährten Nachlässe beim Gaspreis streichen. Ab April müsse die Ukraine demnach den vollen Preis zahlen, zitierten russische Nachrichtenagenturen Gazprom-Chef Alexej Miller am Dienstag.