Dies solle bis 2017 erfolgen, teilte US-Verteidigungsminister Chuck Hagel am Sonntag bei einem Treffen mit seinem japanischen Kollegen Itsunori Onodera in Tokio nach Angaben japanischer Medien mit.

Mit Blick auf Japans Streit mit China um unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer sprachen sich beide Minister gegen Versuche aus, den Status Quo mit Gewalt zu ändern.

Hagel begrüsste das Bestreben der Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe, Japan das Recht auf kollektive Selbstverteidigung zu geben, also das Recht, in Konflikten für Verbündete - namentlich die USA - zu kämpfen, selbst wenn Japan nicht direkt angegriffen wird. Hierzu will Abe die Interpretation der pazifistischen Verfassung ändern.

Die USA und Japan wollen zudem ihre Kooperation bei Verteidigungstechnologien ausbauen, nachdem Japan kürzlich seine Richtlinien für Waffenexporte gelockert hatte. Hagels Gespräche in Tokio dienen als Vorbereitung für den bevorstehenden Staatsbesuch von US-Präsident Barack Obama in Japan. Obama und Abe treffen sich am 24. April. Hagel reist an diesem Montag nach China weiter.