Überfischung

USA setzen Roten Thunfisch nicht auf Liste der bedrohten Arten

Thunfisch - beliebt und bedroht (Symbolbild)

Thunfisch - beliebt und bedroht (Symbolbild)

Die USA lehnen es ab, den Roten Thunfisch auf die Liste der bedrohten Arten zu setzen. Die zuständige US-Behörde NOAA erklärte am Freitag, das Überfischen des Roten Tunfischs sei zwar Besorgnis erregend, das Aussterben der Art stehe jedoch nicht unmittelbar bevor.

Sie werde den Roten Thunfisch aber auf eine Liste der zu überwachenden Arten setzen. Sorgfältige wissenschaftliche Studien hätten ergeben, dass die langfristige Entwicklung des Roten Tunfischs am Besten durch internationale Zusammenarbeit und eine strikte Handhabe der einheimischen Fischerei gesichert werde, erklärte der führende NOAA-Vertreter Eric Schwaab.

Umweltschützer machen sich grosse Sorgen um den Roten Thunfisch, dessen Bestände in den vergangenen Jahren teilweise um bis zu 90 Prozent eingebrochen sind. Er erfreut sich vor allem bei Sushi-Liebhabern in aller Welt grosser Beliebtheit.

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