Jahrestag 9/11

USA gedenken der Helden des 11. September - «Flug 93»

An einer der ersten Veranstaltungen zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September hat der damalige US-Präsident George W. Bush teilgenommen. Sie fand in Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania statt.

Bush erinnerte an die 40 Opfer, die damals in dem entführten "Flug Nummer 93" den Terroristen Widerstand geleistet hatten. "Die Lektion des 11. September ist, dass das Böse wirklich existiert - aber auch der Mut", sagte Bush.

Diejenigen, die sich damals den Terroristen entgegengestellt hätten, seien Helden, die Amerika niemals vergessen werde, sagte Bush am Samstag vor Hinterbliebenen der Toten bei der Feier in Shanksville.

Ihr Widerstand sei "eine der mutigsten Taten in der amerikanischen Geschichte". Sie hätten gewusst, dass sie ihr Leben verlieren würden.

In Shanksville hatten vor zehn Jahren mutige Passagiere eine von Terroristen entführte Maschine zum Absturz gebracht. Alle 44 Insassen starben, darunter auch vier Entführer.

Kampf im Cockpit

Die Passagiere hatten damals über Flugzeugtelefone von den Anschlägen in New York erfahren und befürchtet, dass auch ihre Maschine Unheil anrichten sollte. Sie stürmten das Cockpit und kämpften mit den Entführern.

Später stellte sich heraus, dass die Terroristen die Maschine ins Weisse Haus oder ins Kapitol fliegen wollten. Einige der Opfer hatten sich noch kurz vor ihrem Tod per Telefon von Angehörigen verabschiedet.

Auch Ex-Präsident Bill Clinton und Vizepräsident Joe Biden äusserten sich ähnlich. Bei der Feier wurden die Namen aller 40 Opfer verlesen. Anschliessend wurde ein schlichtes Denkmal eingeweiht.

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