Der US-Anteil werde in Zukunft bei 25 Prozent liegen. Bislang steuerte Washington etwas mehr als 28 Prozent zum Budget für die Uno-Blauhelmeinsätze bei.

Die friedenserhaltenden Einsätze müssten "realistisch" sein, betonte Haley. Die gesetzten Ziele müssten erzielbar sein und ein Ausstiegsszenario müsse ebenfalls vorgesehen sein, fügte die US-Diplomatin hinzu. Die USA blieben aber trotz des Einschnitts der grösste Beitragszahler.

Im vergangenen Jahr hatten die Vereinten Nationen - auch auf Druck aus Washington hin - ihr Budget um etwa 7 Prozent gekürzt. Präsident Donald Trump kritisierte die Uno wiederholt als zu bürokratisch und ineffizient.

Trump hatte diese Kürzung bereits in einem im Februar vorgelegten Etatentwurf des Weissen Hauses gefordert. Die Kürzungen wurden vom Kongress für das vor wenigen Tagen beschlossene Haushaltsgesetz übernommen.