Die "Countering Violent Extremist Task Force" werde dem Ministerium für innere Sicherheit und dem Justizministerium unterstellt und mit anderen Behörden zusammenarbeiten, teilte das Präsidialamt am Freitag mit.

Der IS nutzt in einem noch nie dagewesenen Umfang das Internet für die Verbreitung ihrer Botschaften. Einer Studie von Brookings zufolge nutzten die Islamisten im Jahr 2014 allein bei Twitter innerhalb von drei Monaten 46'000 Konten.

Der Kurznachrichtendienst gehört zu einer Reihe von führenden Tech-Unternehmen, die am Freitag Gespräche mit Vertretern der amerikanischen Regierung und Geheimdienste über Extremisten im Internet führen sollten.

Mit der Sache vertraute Personen erklärten, auch Apple-Chef Tim Cook werde teilnehmen. Zudem würden bei dem Treffen im kalifornischen San Jose Vertreter von Facebook, Google, Microsoft, Yahoo und LinkedIn erwartet.

Nach einer am Donnerstag vorliegenden Tagesordnung sollte unter anderem besprochen werden, wie es Gruppen wie dem IS erschwert werden kann, Anhänger in den sozialen Netzwerken anzuwerben und zu mobilisieren.