Unwetter

US-Regierungsmitglieder besuchen Tornado-Opfer

Menschen bei den Aufräumarbeiten in Hackleburg im US-Staat Alabama (Archiv)

Menschen bei den Aufräumarbeiten in Hackleburg im US-Staat Alabama (Archiv)

Mitglieder der US-Regierung haben sich am Sonntag (Ortszeit) ein Bild von den Tornado-Schäden im Süden des Landes gemacht. Die Delegation, darunter die Ministerin für innere Sicherheit Janet Napolitano, besuchte betroffene Familien in Alabama und Mississippi.

US-Präsident Barack Obama hatte diese Staaten sowie Georgia zu Katastrophengebieten erklärt. Dadurch ist es dem Staat möglich, Einzelpersonen finanziell zu unterstützen. Zur Delegation gehörten auch Landwirtschaftsminister Tom Vilsack und ein Vertreter der Nationalen Nothilfebehörde FEMA.

Bis zum Sonntag hatten Bergungskräfte 344 Todesopfer in der Schneise der Verwüstung durch sechs Bundestaaten gefunden. Tausende Verletzte und Obdachlose wurden in Anlaufstellen des Roten Kreuzes registriert.

Allein in der stark betroffenen Stadt Tuscaloosa in Alabama haben die Monstertornados vergangene Woche nach Angaben von Bürgermeister Walt Maddox 5700 Gebäude zerschmettert. Versicherer schätzen den Gesamtschaden der Katastrophe in der Region auf zwei bis fünf Milliarden US-Dollar.

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