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US-Regierung gibt erstmals Tötung von Amerikanern mit Drohnen zu

Ein Bild einer Drohne der US-Luftwaffe in Afghanistan (Archiv)

Ein Bild einer Drohne der US-Luftwaffe in Afghanistan (Archiv)

Die US-Regierung hat erstmals öffentlich die Tötung eigener Staatsbürger mit Drohnen zugegeben. Insgesamt seien vier Menschen mit amerikanischem Pass bei solchen Anti-Terror-Angriffen ausserhalb von Kriegsgebieten wie Afghanistan ums Leben gekommen.

Das schreibt US-Justizminister Eric Holder in einem Brief an den Kongress, den die "New York Times" am Mittwoch im Internet veröffentlichte. Absichtlich getötet worden sei der Al-Kaida-Prediger Anwar al-Awlaki. Die drei anderen bei Drohnenschlägen ums Leben gekommenen Amerikaner seien nicht gezielt ins Visier genommen worden.

Holder schrieb den Brief vor einer sicherheitspolitischen Rede des Präsidenten Barack Obama am Donnerstag, die den Anti-Terror-Kampf seiner Regierung zum Inhalt haben soll.

Das Schreiben rechtfertigt die Tötung Awlakis im September 2011 im Jemen als angemessen und legal. Da das ranghohe Al-Kaida-Mitglied viele Terroristen aktiv zu Anschlägen angestachelt haben soll, sei es eine "unmittelbare Gefahr" für das Leben von Amerikanern gewesen.

Das Oberste Gericht erlaube "Massnahmen" zum Schutz vor Terroristen, die sich im Ausland versteckten, auch wenn sie US-Bürger seien, schreibt Holder.

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