USA

US-Gesandter für globale Anti-IS-Koalition tritt zurück

Brett McGurk legt sein Amt per Ende Jahr nieder. Aus Regierungskreisen verlautete, er sei gegen die Entscheidung von Präsident Trump gewesen, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, die dort den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützten.

Brett McGurk legt sein Amt per Ende Jahr nieder. Aus Regierungskreisen verlautete, er sei gegen die Entscheidung von Präsident Trump gewesen, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, die dort den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützten.

Nach US-Verteidigungsminister Jim Mattis hat auch der US-Sondergesandte für die globale Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, seinen Rücktritt erklärt. Das bestätigte das Aussenministerium am Samstag in Washington.

McGurk lege sein Amt am 31. Dezember nieder, hiess es. Aus Regierungskreisen verlautete, McGurk sei gegen die Entscheidung von Präsident Donald Trump gewesen, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, die dort den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützten. Dieser Befehl Trumps war auch der Anlass für den Rücktritt von Minister Mattis am Freitag.

McGurk war noch von Trumps demokratischen Amtsvorgänger Barack Obama zum US-Sondergesandten bei der internationalen Militärallianz gegen die IS-Miliz ernannt worden, Trump hatte ihn auf dem Posten belassen. Nur wenige Tage, bevor Trump am Mittwoch den vollständigen Abzug aus Syrien mit einem Sieg über die IS-Miliz begründete, hatte McGurk gesagt, dass "niemand" mit Blick auf den Kampf gegen die Terrormiliz von einer "erfüllten Mission" spreche.

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