Bei der Eruption am Mittwoch vor einer Woche wurde nach Angaben der Rettungskräfte ein 35-jähriger Wanderer aus Italien getötet. Vermutlich blockierten demnach herabstürzende Felsbrocken seinen Weg und er erstickte durch vulkanische Gase. Sein brasilianischer Begleiter erlitt einen Schock.

Dem Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) zufolge ereigneten sich am Mittwochnachmittag zwei heftige Explosionen auf der Südseite des Kraters. Eine der beiden sei die bislang stärkste Explosion seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Zuvor sei Lava ausgetreten. Eine zwei Kilometer hohe Rauchwolke stieg in den Himmel.

Rund 1000 Touristen hatten die Insel an Bord von Fähren verlassen. 70 Menschen wurden aus ihren Häusern an der Südwest-Seite des Stromboli evakuiert. Viele flohen ohne Gepäck und Dokumente. (jaw/sda/afp)