Impeachment-Verfahren

Ukraine-Transkript ist draussen: Darum gings beim Telefongespräch zwischen Trump und Selenskyj

Vielleicht teilt er bald nicht mehr so aus: Donald Trump gerät immer mehr in Bedrängnis.

Vielleicht teilt er bald nicht mehr so aus: Donald Trump gerät immer mehr in Bedrängnis.

Die Luft wird eng für Präsident Trump. Das veröffentlichte Transkript eines Telefongesprächs zwischen dem US-Präsidenten und seinem ukrainischen Amtskollegen spricht eine klare Sprache. Die neuen Erkenntnisse befeuern das laufende Amtsenthebungsverfahren gegen den amerikanischen Präsidenten.

In dem Telefongespräch sprach US-Präsident Trump mit dem ukrainischen Präsidenten und bat diesen, mit seinem Justizminister William Barr zusammenzuarbeiten. Gemeinsam sollten sie Informationen zu Joe Biden sammeln.

Die wichtigsten Punkte des Gesprächs:

  • Trump bittet den ukrainischen Präsidenten explizit um einen Gefallen und wird konkret: «Ich möchte Sie bitten herauszufinden, was genau in der ganzen Sache mit der Ukraine passiert ist.»
  • Weiter warnt er ihn davor, sich mit denselben Leuten zu umgeben, welche für die Einstellung der Ermittlungen gegen Joe Biden's Sohn verantwortlich waren.
  • Selenski versichert Trump, dass er die Untersuchung der Affäre Biden sehr ernst nehmen wird. Ebenso informiert er ihn über vorgenommene personelle Änderungen.
  • Der US-Präsident gleist Gespräche zwischen US-Justizminister Barr und Präsident Selenskyj auf, um Informationen zur Biden-Affäre auszutauschen und zu ermitteln.

Das ganze Transkript zum Nachlesen finden Sie hier.

Diese direkte Bitte um Beihilfe könnte Donald Trump teuer zu stehen kommen. Was die Berichte eines Whistleblowers noch offenbaren, bleibt abzuwarten. Er hat sich noch nicht geäussert. Laut Medienberichten soll er noch mehr Informationen haben.

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