Pakistan

Über 50 Menschen sterben nach Selbstmordanschlag in Pakistan

Menschen auf dem Basar in Parachinar nach dem Attentat

Menschen auf dem Basar in Parachinar nach dem Attentat

Bei einem Doppelanschlag in Pakistan sind mindestens 51 Menschen gestorben. Mehrere Verletzte des Selbstmordattentats von Freitagabend auf den Marktplatz von Parachinar im Nordwesten sind in der Nacht gestorben.

Bisher seien 150 Verletzte gezählt worden, hiess es weiter. Auf dem belebten Markt hatten sich am Freitagabend zwei Attentäter in die Luft gesprengt, als die Anwohner wie jeden Abend im Ramadan Einkäufe für das Fastenbrechen erledigten.

Parachinar ist der Hauptort des halbautonomen Stammesgebiet von Kurram. Die unwegsame Bergregion an der Grenze zu Afghanistan gilt als Rückzugsgebiet des Terrornetzwerks Al-Kaida und anderer radikaler Gruppierungen.

Der Markt in Parachinar wird vor allem von Schiiten besucht. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff, doch haben zuletzt in Kurram ebenso wie in anderen Landesteilen die Angriffe radikaler sunnitischer Gruppen auf die muslimische Minderheit stark zugenommen.

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