Seit Beginn der Fluten vor knapp zwei Monaten hätten zudem mehr als 23'000 Familien in höhergelegene Landesteile in Sicherheit gebracht werden müssen. Rund 3000 Quadratkilometer Reisfelder wurden den Angaben zufolge durch die Wassermassen vernichtet.

Nach offiziellen Schätzungen sind fast 230'000 Familien von den Fluten betroffen. Die Situation sei aber unter Kontrolle. Die internationale Hilfsorganisation Oxfam begann in einigen Gebieten damit, Hygieneartikel zu verteilen. Sie appellierte zudem an die zuständigen Behörden, Lebensmittel, sauberes Wasser und Notunterkünfte bereitzustellen.

Grund für die Fluten ist der ungewöhnlich heftige Monsun-Regen. Auch das benachbarte Thailand ist davon betroffen. Dort starben bislang 220 Menschen in den Fluten.