Grund sei die Verbesserung der Beziehungen der beiden Länder, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag. Allerdings drängten die Angehörigen der zehn Opfer auf eine Fortsetzung des Prozesses.

Bei der Erstürmung des Gaza-Solidaritätsschiffs im Jahr 2010 durch die israelische Marine waren zehn Türken tödlich verletzt worden. Der Vorfall führte zum Abbruch der Beziehungen und einer sechsjährigen Eiszeit zwischen den ehemaligen Bündnispartnern.

Beide Länder haben inzwischen wieder Botschafter ausgetauscht. Israel hat im Zuge der Einigung 20 Millionen Dollar Entschädigung gezahlt, die an die Familien der Opfer gehen sollen.