Nur Stunden nach dem Twitter-Verbot wurden auf dem Kurznachrichtendienst rund 2,5 Millionen Tweets aus der Türkei registriert. Doch wie ist das möglich?

Der einfachste Weg ist per SMS. Handybenutzer können auf diesem Weg Tweets schreiben und lesen. Retweeten geht aber nicht, und auch Bilder können nur bei einigen Anbietern per SMS getweetet werden.

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Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Domain-Adresse zu ändern. Über alternative Domain-Name-Server (DNS) wird die Sperre umgangen. Ein solcher Server wird von Google betrieben, andere Anbieter haben bereits Unterstützung angekündigt. Durch die Änderung der Domain sieht es aus, als stamme der Tweet aus einem anderen Land, ausserhalb der Türkei – die Sperre ist ausgetrickst.

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Virtuelles Netzwerk

Eine dritte Lösung ist laut «Guardian» die Benutzung eines virtuellen, privaten Netwerks (VPN). Dieses ermöglicht einen anonymen Zugriff aufs Internet und damit auf Twitter. Schon während den türkischen Unruhen im vergangenen Jahr war dies ein populärer Trick der Aktivisten.

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