US-Armee

Trump verbietet Transgender den Militärdienst

US-Präsident Donald Trump will keine Transgender in der US-Armee.

US-Präsident Donald Trump will keine Transgender in der US-Armee.

US-Präsident Donald Trump will Transgender vom Dienst in den Streitkräften ausschliessen. Dies habe er nach Konsultationen mit Generälen und Militärexperten entschieden, teilte Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Das US-Militär müsse sich auf den "entscheidenden und überwältigenden Sieg" konzentrieren und dürfe nicht mit den "enormen medizinischen Kosten und der Störung belastet werden", die Transgender mit sich brächten.

In der US-Armee gilt schon bislang ein Transgender-Verbot. Der Verteidigungsminister der Regierung Obama, Ashton Carter, hatte die Armee 2016 für Transgender und Transsexuelle geöffnet, nachdem fünf Jahre zuvor bereits Einschränkungen gegen Homosexuelle abgeschafft wurden.

Cartner ordnete an, das Verbot für Transgender mit Wirkung zum 1. Juli dieses Jahres aufzuheben. Das Pentagon hatte diesen Termin dann zu Beginn des Monats bereits provisorisch aufgehoben. Nach Schätzungen dienen trotz des Verbots bis zu 7000 Transgender in den US-Streitkräften. Ihnen drohte schon bisher der Ausschluss, wenn sie ihre sexuelle Identität öffentlich machten.

Transgender sind Menschen, deren sexuelle Identität nicht den biologischen Geschlechtsmerkmalen entspricht, mit denen sie geboren wurden.

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