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Trotz Ukraine-Krise: Für Touristen behält Russland seinen romantischen Reiz

Der Rubel ist im Keller. Die Flüge sind günstig. Russland bietet als Feriendomizil unzählige Attraktionen. Es gibt viel zu sehen. Doch die Ukraine-Krise beunruhigt Reisende. Sind die Sorgen berechtigt?

Moskau, Metropole mit romantischem Charme, die Zarenstadt St. Petersburg im milden Spätsommer, ein Wochende auf der Datscha in unberührter Natur – die Kulturnation Russland hat vieles zu bieten.

Aber: Nach den Verwerfungen zwischen Russland und dem Westen sind Touristen verunsichert. Sie wissen nicht, ob es Einschränkungen gibt und ob das Land noch sicher zu bereisen ist. Ausserdem braucht jeder Schweizer Tourist, der nach Russland reisen will, ein Visum. Kriegt man dies als Westler noch einfach so?

Kuoni Schweiz gibt Entwarnung: "Unsere Destinationen in Russland sind aktuell ohne Gefahren zu bereisen und die Visa für Schweizer sind normal verfügbar", sagt Mediensprecher Julian Chan auf Anfrage.

Trotz der aktuellen Krise gäbe es keinerlei Einschränkungen. Kuoni Schweiz halte sich bei der Einschätzung der Situation an die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und diese sehen für Russland keinerlei Einschränkungen vor.

Sinkende Zahlen hat Kuonis Reisespezialist Kontiki im Russland-Geschäft trotz der aktuellen Krise nicht verzeichnet.

Im Vergleich zum Vorjahr, hatten sie sogar eine Erhöhung der Buchungen. "Vereinzelt rufen uns Kunden an und fragen, ob es Reiseeinschränkungen gäbe. Dem ist aber nicht so. Wir hatten auch keine Annullationen." so Chan. 

Einer Reise nach Russlad steht also nicht im Wege. 

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