Hongkong

Tierschützer päppeln 800 geschmuggelte Schildkröten auf

Hunderte Baby-Schildkröten aufgepäppelt (Symbolbild)

Hunderte Baby-Schildkröten aufgepäppelt (Symbolbild)

Tierschützer haben in Hongkong fast 800 Baby-Schildkröten aufgepäppelt, die vermutlich aus Indonesien illegal ins Land geschmuggelt wurden. Die erst wenige Tage alten Jungtiere der Papua-Weichschildkröte waren bereits im Januar beschlagnahmt worden.

Der spektakuläre Fund wurde jedoch erst am Dienstag bekannt, als die Tierschützer 600 der überlebenden Tiere für den Rücktransport in ihre Heimat bereit machten. Noch nie zuvor seien so viele geschmuggelte Tiere dieser Art in Hongkong entdeckt worden, sagte der Behördenvertreter Alfred Wong.

Nach Angaben von Wong gelten die Papua-Weichschildkröten als bedroht, weil sie wegen ihres Fleisches und ihrer Eier getötet werden. Die aufgepäppelten Schildkröten sollen am Mittwoch in Indonesien eintreffen und in einem Nationalpark in Merauke an der Südostküste der Insel Papua freigelassen werden.

Papua-Weichschildkröten, die in Hongkong vor allem als Haustiere beliebt sind, sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt.

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