Buddhistische Mönche ziehen morgens traditionell mit Opferschalen durch die Strassen. Anwohner füllen etwas von ihren frisch gekochten Mahlzeiten hinein: Reis, Gemüse, Fleisch, Obst oder Süsses.

Oft handelt es sich dabei allerdings um besonders fettige oder süsse Lieblingsspeisen von Verstorbenen, für die die Mönche Gebete machten. Mit dem Spenden solcher gehaltvoller Speisen wollen Buddhisten Verdienste für ein gutes Karma sammeln.

Die Behörde untersuchte vor kurzem 246 Mönche und stellte fest, dass 45 Prozent Übergewicht hatten. 40 Prozent litten an Diabetes, Bluthochdruck, Magengeschwüren oder Allergien. Das liege an dem ungesunden Essen, befand die Behörde.

Sie empfahl den Mönchen, die traditionell ab mittags bis zum nächsten Morgen fasten, weniger Limonade zu trinken, um das Hungergefühl zu unterdrücken. 43 Prozent gaben an, aus diesem Grund auch zu rauchen.