Der Vorsitzende der Gesellschaft für Freiheitsrechte (TASZ), Balazs Denes, sagte in seiner Ansprache: "Machen wir uns nichts vor, das Land steckt in grossen Schwierigkeiten." Unter Bezug auf die Regierenden fügte er hinzu: "Sie können uns nicht zum Schweigen bringen."

Bereits vor knapp zwei Wochen hatten rund 10'000 Menschen in Budapest gegen das seit Jahresbeginn geltende, neue Medienrecht demonstriert.

Ähnliche kleinere Kundgebungen fanden am Donnerstag auch in den Städten Pecs, Szeged und Gyula statt. Das Gesetz wird im In- und Ausland heftig kritisiert, weil es zur Gängelung und Einschränkung der Medien führen könnte.