Mehr als Zweidrittel der USA leidet seit Wochen unter massiver Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad und in manchen Regionen sogar noch höher bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Nach Angaben der US-Forstbehörde sind die Küstenstaaten Washington, Oregon und Kalifornien sowie Nevada, Utah und Idaho am stärksten von den Bränden betroffen. Mehrere Gemeinden seien bedroht.

Nach Informationen des Senders CNN mussten sich im Bundesstaat Washington nahe Cle Elum 900 Menschen vor den Flammen in Sicherheit bringen. Hunderte Feuerwehrkräfte waren in dem Bundesstaat im Einsatz. Starke Winde schürten jedoch die Brände. Bilder zeigen Löschflugzeuge, die über grosse Areale von brennenden Wäldern fliegen.

Meteorologen sagen voraus, dass das heisse Wetter die Woche über anhalten wird. "Wenn uns Mutter Natur nicht aushilft, dann werden wir noch eine Weile kämpfen müssen", zitierte CNN den Vertreter einer Feuerwehr in Washington.

Wie es weiter hiess, waren am Mittwoch allein in Kalifornien 8000 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie hatten es mit einem Dutzend Brände zu tun, darunter einer in Lake County nördlich von San Francisco. Dort seien 480 Häuser bedroht.

Tausende Hektar Land und Wald zerstört

Im Süden des Bundesstaats zerstörten schwere Waldbrände eine Fläche von tausenden Hektar Land. Hunderte Menschen wurden in die Flucht getrieben. Rund 400 Menschen aus Ranchita, 81 Kilometer südlich von San Diego, mussten am Dienstagabend ihre Häuser verlassen.

3700 Hektar Wald wurden zerstört, 400 Häuser waren von den Flammen bedroht, wie die Feuerwehr mitteilte. In der Gegend waren am Sonntag fünf Brände durch Blitzeinschlag entfacht worden.

Bis Mittwoch waren nach Angaben der Feuerwehr drei der Brände eingedämmt. Doch die für den Grossteil der Zerstörungen verantwortlichen Feuer waren weiter ausser Kontrolle.