Anti-G20-Demonstration

Tausende demonstrieren gegen Armut und Krieg – und für mehr Solidarität

Die Teilnehmer der Demonstration «Grenzenlose Solidarität statt G20» in Hamburg haben sich am Samstag auf ihre Route durch die Innenstadt gemacht. Am Deichtorplatz nahe dem Hauptbahnhof hatten sich nach Angaben der Polizei rund 15'000 Demonstranten für den Protestzug versammelt.

Er wurde vom Linken-Bundestagsparlamentarier Jan van Aken angeführt, der die Demonstration angemeldet hatte. Der Protest richtet sich vor allem gegen Armut, Krieg und die Ursachen von Flucht.

Hamburgs Innensenator Andy Grote appellierte am Samstag an van Aken, "einen friedlichen Verlauf sicherzustellen". Der SPD-Politiker forderte alle friedlich Demonstrierenden auf, sich eindeutig von Gewalttätern abzugrenzen.

Die Polizei befürchtete bei dieser Demonstration weitere Ausschreitungen. Die Aktion wird vor allem von linken Gruppen und Friedensinitiativen unterstützt, aber auch von Autonomen und Linksextremen. Sie sollte am späteren Nachmittag am Millerntorplatz enden. Es waren bis zu 100'000 Teilnehmer erwartet worden.

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