Spanien

Tausend Menschen protestieren in Madrid gegen Sparmassnahmen

Demonstranten in Madrid

Demonstranten in Madrid

Mit einem Protestmarsch durch Madrid haben am Samstag rund tausend Menschen die sozialen Folgen der Sparpolitik der Regierung kritisiert. Die Demonstranten machten zudem ihrer Wut auf Banken und ihrer Ansicht nach korrupte Politiker Luft.

Die Kürzungen träfen vor allem die Armen, hiess es. Auf den Transparenten stand "Banker entmachten" oder "Arbeitslos, obdachlos und furchtlos". Der Marsch führte vom Bahnhof Atocha zur Puerta del Sol, dem symbolischen Zentrum der spanischen Protestbewegung.

"Betrug" und "Raub" seien die Kürzungen von Sozialleistungen und Löhnen, sagte Emilia Fernandez. Die 58-jährige Pflegehelferin muss nach eigenen Angaben mit sieben Prozent weniger Gehalt auskommen.

Die Demonstranten legten einen Stopp vor dem Gesundheitsministerium ein, um gegen Streichungen bei medizinischen Leistungen zu protestieren. Zu der Demonstration hatte die Bewegung 15. Mai aufgerufen, die 2011 Massenproteste in Madrid organisiert hatte.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1