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Task Force soll Folgen von Wikileaks für CIA klären

Die USA suchen nach Möglichkeiten, Wikileaks-Gründer Assange wegen Geheimnisverrats vor Gericht zu stellen (Archiv)

Die USA suchen nach Möglichkeiten, Wikileaks-Gründer Assange wegen Geheimnisverrats vor Gericht zu stellen (Archiv)

Der US-Geheimdienst CIA hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Folgen der Enthüllung tausender Geheimdokumente durch die Internet-Plattform Wikileaks zu untersuchen.

CIA-Chef Leon Panetta habe die sogenannte "Wikileaks Task Force" (WTF) damit beauftragt, zu prüfen, ob die jüngst veröffentlichten Dokumente die ausländischen Beziehungen des Geheimdienstes oder seine Einsatze beeinträchtigten, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch (Ortszeit). Geleitet wird die Arbeitsgruppe von der Abteilung für Spionage-Abwehr.

Die USA suchen derzeit nach Wegen, Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen Geheimnisverrats vor Gericht zu stellen. Seine Plattform hatte in den vergangenen Monaten US-Dokumente zu den Einsätzen in Afghanistan und im Irak sowie Depeschen aus US-Botschaften in aller Welt öffentlich gemacht.

Assange steht derzeit in Grossbritannien unter Hausarrest. Schweden fordert wegen des Verdachts auf Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs seine Auslieferung. Der 39-jährige Australier befürchtet, dass er letztlich an die USA ausgeliefert wird.

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