Dazu müsse die Gesetzgebung zum Schutz der Minderheiten in Burma geändert werden, sagte 65-jährige Friedensnobelpreisträgerin am Mittwoch.

Seit der Unabhängigkeit Burmas von Grossbritannien im Jahr 1948 ist die Beziehung der ethnischen Minderheiten zur Zentralregierung von Konflikten geprägt. Mehrere bewaffnete Gruppen kämpfen seit Jahrzehnten für mehr Rechte.

Rund ein Drittel der 50 Millionen Einwohner des Landes gehören ethnischen Minderheiten an. Sie leben vor allem in den bergigen Grenzgebieten.

Im westlichen Bundesstaat Rakhine hatte es jüngst Zusammenstösse zwischen Buddhisten und der muslimischen Minderheit der Rohingya gegeben. Dabei wurden dutzende Menschen getötet und zehntausende Menschen vertrieben.

Den Rohingyas wird die burmesische Staatsbürgerschaft verwehrt. Zudem sind sie in ihren Rechten stark eingeschränkt. Die UNO stuft die Volksgruppe als eine der am meisten verfolgten Minderheiten der Welt ein.