Der Vorhersage nach dürften nur noch der Osten der vor New York City gelegenen Insel Long Island sowie die Küstenorte der Neuenglandstaaten Connecticut und Massachusetts von "Hermines" orkanartigen Windböen und hohem Wellengang getroffen werden.

Die zunächst erwarteten schweren Regenfälle seien den meisten Bewohnern des US-Nordostens bisher erspart geblieben, berichteten CNN und "New York Times". Lediglich die Inseln und Badeorte von Massachusetts dürften dem Wetterdienst zufolge bis zu drei Zentimeter Regen bekommen.

Die Meteorologen gehen davon aus, dass "Hermine" am Montag über dem Atlantik noch einmal die Windstärke eines Hurrikans gewinnen könnte. Doch bald darauf werde sich der Sturm auflösen, der am Freitag als Hurrikan der niedrigsten Gefahrenstufe in Florida auf Land getroffen war.

Für Hunderttausende Touristen und Ausflügler entlang des Atlantiks war das lange Labor-Day-Wochenende dennoch verdorben. So hatte New Jersey schon im Voraus den Notstand für seine Küstengebiete erklärt und New York sämtliche Strände geschlossen. Konzerte und andere Veranstaltungen wurden abgesagt.

Wer an den Strand wollte, scheiterte oft schon an der gesperrten Brücke. Mit dem Labor Day an diesem Montag endet in den USA offiziell der Sommer. Für Schüler und Studenten beginnt nach fast dreimonatiger Pause das neue Schuljahr oder Semester. Schwimmbäder machen dicht und Strände werden nicht mehr bewacht.