Korea

Streitkräfte auf koreanischer Halbinsel senken Alarmstufe

Demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea (Archiv)

Demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea (Archiv)

Weitere Zeichen der Entspannung auf der koreanischen Halbinsel: Die nordkoreanischen Streitkräfte haben Medienberichten zufolge die erhöhte Alarmbereitschaft für ihre Truppen an der Grenze zum Süden aufgehoben.

Als Reaktion senkten auch die südkoreanische Armee und die in Südkorea stationierten US-Einheiten ihre Alarmstufen, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag meldete. Das Verteidigungsministerium in Seoul wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren.

Angesichts südkoreanischer Militärübungen nahe der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer hatte Nordkorea für seine in der Region stationierten Soldaten am 21. November eine erhöhte Alarmbereitschaft ausgegeben.

Zwei Tage später eskalierte die Lage, als durch nordkoreanischen Artillerie-Beschuss vier Südkoreaner auf der Insel Yeonpyeong getötet wurden - es war der erste Angriff auf ziviles Gebiet seit dem Ende des Koreakrieges (1950-1953). Die Regierung in Seoul ordnete darauf eine Reihe weiterer Militärmanöver an, die wiederum vom stalinistischen Regime in Pjöngjang heftig kritisiert wurden.

Zuletzt mehrten sich die Zeichen für eine leichte Entspannung der Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea. Pjöngjang bot dem südlichen Nachbarn am Mittwoch die "schnelle" Aufnahme von Gesprächen "ohne Vorbedingungen" an. Südkorea und die verbündeten USA reagierten jedoch verhalten und forderten den Norden auf, seine Worte durch Taten zu untermauern.

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