Italien

Streiktage bei Bus und Bahn in Italien begonnen

Italiens Züge rollen ab Donnerstagabend nicht mehr (Symbolbild)

Italiens Züge rollen ab Donnerstagabend nicht mehr (Symbolbild)

In Italien haben am Donnerstag nationale Streiks im Transportwesen begonnen, die zunächst allerdings nur den Busverkehr ausserhalb der Städte betrafen. Vom Abend an wollten dann auch die Eisenbahner in einen 24-stündigen Ausstand treten.

Am Freitag drohten Streiks bei Trams, Bussen und Untergrundbahnen in den Städten zu grösseren Verkehrsbehinderungen zu führen, wie italienische Medien berichteten.

Die grossen Gewerkschaften protestieren gegen einen Sozialabbau und für eine Erneuerung der Tarifverträge. Noch unter der Regierung von Silvio Berlusconi eingeleitete Kürzungen im Transportbereich drohten "gravierende Folgen für den Schienenverkehr des ganzen Landes zu haben", hatten Gewerkschaftsvertreter erklärt.

Der Streik hat auch Auswirkungen auf den Schweizer Bahnverkehr. Am Donnerstagabend fallen zwei EC-Züge mit Ziel Mailand ab der Schweizer Grenze aus, wie die SBB mitteilte.

Am Freitag sind dann sieben Züge von und nach Mailand betroffen. Auch sie verkehren nur bis zur Schweizergrenze in Chiasso oder Brig. Mit weiteren Verspätungen und Zugausfällen muss laut SBB gerechnet werden. Nicht näher bekannte Einschränkungen gibt es zudem beim Autoverlad Brig-Iselle.

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