Dominique Strauss-Kahn

Strauss-Kahn vor Gericht, weil er nicht für Blowjob bezahlen wollte?

Dominique Strauss-Kahn streitet die Vergewaltigungsvorwürfe ab (Archiv)

Dominique Strauss-Kahn streitet die Vergewaltigungsvorwürfe ab (Archiv)

Das Blatt im Fall Dominique Strauss-Kahn scheint sich gewendet zu haben. Neueste Enthüllungen werfen ein schiefes Licht auf das angebliche Opfer. Die Anzeige könnte ein Racheakt für eine nicht bezahlte Liebesleistung sein.

War alles nur ein Racheakt einer betrogenen Prostituierten? Nafissatou Diallo, das 32-jährige Zimmermädchen aus Guinea, soll Gästen im New Yorker Sofitel immer wieder Sex angeboten haben. Dies vermeldet die Boulevardzeitung «New York Post». Auf ihrer Internetseite schreibt die Zeitung, dass sie - entgegen ihren Behauptungen - genau gewusst habe, wer die Person in dem Zimmer war.

Die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn versuchen, den Ruf des Zimmermädchens zu beschädigen: «Sie dachte, er wäre reich und würde gut zahlen», zitiert die «New York Post» eine Quelle aus dem Umfeld der Verteidigung Strauss-Kahns.

Angeschafft auf Kosten der Staatsanwaltschaft?

Demzufolge habe sich Folgendes im Sofitel am 14. Mai zugetragen: Nafissatou Diallo habe dem damaligen IWF-Chef Oralsex angeboten. Danach habe sie Geld für die Dienstleistung verlangt. Strauss-Kahn habe sich jedoch geweigert, dafür zu bezahlen. Er habe sich umgedreht und sich angezogen. Diallo habe sich gedemütigt gefühlt, es sei zum Streit gekommen.

Gemäss «Le Matin» streiten die Anwälte von Strauss-Kahn diese Version ab. Es habe keinen Streit gegeben, weil es keine Frage des Geldes gewesen sei.

Pikant ist auch eine weitere Enthüllung der «New York Post»: Demzufolge soll Diallo auch nach der angeblichen Attacke weiter angeschafft haben. Dies in dem Zimmer, in dem sie von der Staatsanwaltschaft zum Schutz vor Medien und Anwälten untergebracht wurde. Die Zeitung meldet, dass eine Quelle bei der Staatsanwaltschaft wissen will, dass die Frau in ihrem Zimmer eine Reihe von Kunden bedient habe – auf Kosten der Staatsanwaltschaft. (dno)

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