Nato

Stoltenberg fordert trotz Corona mehr Ausgaben für Verteidigung

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Staaten des Verteidigungsbündnisses erneut zu höheren Verteidigungsausgaben aufgefordert. (Archiv)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die Staaten des Verteidigungsbündnisses erneut zu höheren Verteidigungsausgaben aufgefordert. (Archiv)

Ungeachtet erheblicher Belastungen für die Volkswirtschaften durch das Coronavirus hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Nato-Staaten zu höheren Verteidigungsausgaben aufgefordert.

"Ich erwarte, dass die Alliierten sich weiterhin dazu bekennen, mehr in unsere Sicherheit zu investieren", sagte der Norweger am Donnerstag in Brüssel. Ausgaben in die eigene Sicherheit machten sich auch in Situationen wie der Corona-Krise bezahlt.

In vielen Nato-Staaten unterstützten die Streitkräfte die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Covid-19 - etwa bei Grenzkontrollen oder durch Feldlazarette, sagte Stoltenberg. Zugleich erkannte er an, dass die Corona-Krise zumindest kurzfristig erhebliche Auswirkungen auf die Haushalte der Staaten haben werde.

Die Nato-Staaten hatten auf ihrem Gipfel in Wales 2014 beschlossen, sich in den nächsten zehn Jahren dem Ziel anzunähern, zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts für Verteidigung auszugeben.

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