"Kein aufrichtiger Mensch, ob in den USA oder der Welt, kann mit den verheerenden Folgen einverstanden sein", sagte Kubas Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla. Er bezifferte den Schaden auf mehr als eine Billion Dollar.

Besondere Rückendeckung erhielt Kuba am Dienstag vom Iran. Das Embargo sei "unverdient", Kuba habe sich gerade mit Blick auf die Ebola-Krise als "ehrenvoller internationaler Spieler" bewiesen, sagte Teherans UNO-Botschafter Hussein Dehghani.

Havanna hat 250 Ärzte und Krankenpfleger in die Ebola-Länder in Westafrika geschickt. Das sei eine "weit kraftvollere Antwort als von vielen viel wohlhabenderen Ländern".

Die USA hatten die Handelsblockade gegen das kommunistische Kuba auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges verhängt. 77 Prozent der Kubaner wurden nach Beginn des Embargos geboren.