"Die USA haben bestätigt, dass (der nordkoreanische Machthaber) Kim Jong Un bereit ist, über die atomare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel zu sprechen", sagte ein Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump nach Angaben der Zeitungen "Wall Street Journal" und "Washington Post".

Zuvor hatte bereits Südkorea eine entsprechende Botschaft Nordkoreas an Washington übermittelt. Es war dem Zeitungsbericht zufolge nun aber das erste Mal, dass Pjöngjang direkt die USA darüber informierte. In welcher Form die Botschaft an die USA übermittelt wurde, blieb offen.

Kim lud Trump ein

Im März war ein Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim angekündigt worden. Die Einladung zu dem Gipfel ging von Kim aus, Trump sagte nach Angaben des Weissen Hauses zu. Ort und Termin des Treffens stehen aber noch nicht fest. Laut südkoreanischen Regierungsvertretern soll das Treffen "bis Ende Mai" stattfinden.

Die jüngsten Entwicklungen in dem Konflikt um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm bedeuten eine spektakuläre Wende. Noch vergangenes Jahr hatte sich der Konflikt durch gegenseitige Drohungen und Beschimpfungen Trumps und Kims so zugespitzt, dass weltweit die Angst vor einem Atomkrieg gewachsen war.