Peru

Spannende Präsidentenwahl in Peru begonnen

Peruaner strömen in Madrid zur Urne

Peruaner strömen in Madrid zur Urne

In Peru haben am Sonntagmorgen (Ortszeit) die Wahllokale für die Präsidenten- und Parlamentswahlen geöffnet. Bei der mit grosser Spannung erwarteten Abstimmung könnte der Linksnationalist Ollanta Humala letzten Umfragen zufolge auf 28 Prozent und damit auf Platz eins kommen.

Der 48-jährige Politiker, den Kritiker mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez vergleichen, hat jedoch kaum Aussichten auf eine absolute Mehrheit gleich in der ersten Runde. Voraussichtlich kommt es am 5. Juni zu einer Stichwahl gegen den Zweitplatzierten.

Im Kampf um Platz zwei zeichnet sich nach Angaben von Meinungsforschern eine knappe Entscheidung ab. Chancen dafür werden der rechtsautoritären Keiko Fujimori, 35-jährige Tochter des wegen Menschenrechtsverletzungen inhaftierten früheren Präsidenten Alberto Fujimori, und dem 72-jährigen liberalen Ex-Ministerpräsidenten und Finanzexperten Pablo Kuczynski eingeräumt. Für beide wurden Stimmenanteile von etwa 20 Prozent erwartet.

Der frühere Präsident Alejandro Toledo und der Ex-Bürgermeister der Hauptstadt Lima, Luis Castañeda, lagen in den Umfragen mit knapp 17 Prozent beziehungsweise 12 Prozent deutlich zurück. Die restlichen fünf Kandidaten waren chancenlos.

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