Der Sicherheitsrat müsse endlich handeln, um das "noch nie dagewesene Ausmass des Schreckens" in dem arabischen Land zu beenden. Brahimi berichtete laut Diplomaten, dass seine Gespräche für eine politische Lösung des Konflikts "keine Forschritte" machten.

Seit März 2011 kämpfen in Syrien Rebellen gegen die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad. Dabei starben nach Schätzungen der UNO bislang mehr als 60'000 Menschen. Der algerische Diplomat Brahimi übernahm den Vermittlerposten im vergangenen September von Ex-UNO-Generalsekretär Kofi Annan.

Am Dienstag wurde ein neues Massaker bekannt. In der Metropole Aleppo wurden die Leichen von dutzenden jungen Männern entdeckt, die gefesselt und dann mit einem Kopfschuss getötet worden waren. Die Rebellen, die das Stadtviertel kontrollieren, und die Regierungstruppen machten sich gegenseitig für das Massaker verantwortlich.