«Wir können nicht warten und Spielchen spielen, wir müssen etwas tun», sagte Trump bei einem überparteilichen Treffen mit Senatoren, das live im TV übertragen worden ist. Und legt sich damit mit der mächtigen NRA an, von der er über 30 Millionen Dollar an Wahlkampfgeldern kassiert hatte. 

Der Präsident sprach sich für das Heraufsetzen der Altersgrenze für Gewehre aus, wie sie oft bei Überfällen auf Schulen verwendet werden. Auch in Parkland wurde ein Sturmgewehr im Stil einer AR-15 verwendet.

Man dürfe keine Angst vor der Waffenlobby NRA haben, sagte Trump. «Sie haben die Macht über mich verloren - wofür sollte ich sie brauchen? -, aber sie haben Macht über Euch. Manche von Euch sind starr vor Angst. Das dürft Ihr nicht sein», sagte er in die Runde, in der vielen Republikanern die Gesichtszüge gefroren.

Trump während des Senatoren-Treffens.

Trump während des Senatoren-Treffens.

Er würde über eine höhere Altersgrenze sehr ernsthaft nachdenken, wenn es einen solchen Gesetzesentwurf geben sollte, sagte Trump. Ein Gesetzentwurf solle aber nicht das Thema des verdeckten Tragens von Waffen enthalten, sagte Trump. «Das kriegt Ihr niemals durch.» Damit würde Trump mit einer zentralen Forderung der NRA brechen. Sie fordert, das Thema verdeckt getragener Waffen mit den Hintergrund-Checks zu verbinden.

Die Diskussion fand zwei Wochen nach den Todesschüssen an einer Schule in Florida statt, wo ein 19-Jähriger 17 Menschen erschossen hat. Seither schlagen in den USA die Wellen der Diskussion über das Waffenrecht hoch.

Bilder von der tödlichen Schiesserei an der Schule in Parkland, Florida: