Die EU werde die Ukraine weiterhin etwa bei Wirtschaftsreformen unterstützen und auch die Friedensbemühungen für die umkämpfte Ostukraine fördern, hiess es.

Selenskyj traf sich auch mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Auch hier war der seit 2014 dauernde Konflikt zwischen den von Russland unterstützten ostukrainischen Separatisten und Kiewer Regierungssoldaten das Hauptthema.

Der Ex-Komiker und Politneuling Selenskyj war im April mit einer überwältigenden Mehrheit zum sechsten Präsidenten der Ukraine gewählt worden. Nach seinem Amtsantritt hatte er das Parlament aufgelöst und Neuwahlen für den 21. Juli angesetzt. Ziel ist die Erlangung einer Mehrheit zur Umsetzung seiner Reformvorhaben.