Irak

Selbstmordattentäter reisst im Irak 29 Menschen in den Tod

Verwüstung in Bagdad: Bomben töten mindestens 26 Menschen in der irakischen Hauptstadt

Verwüstung in Bagdad: Bomben töten mindestens 26 Menschen in der irakischen Hauptstadt

Ein Selbstmordattentäter hat am Samstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im Irak 29 Menschen in den Tod gerissen. 66 weitere wurden bei der Explosion in der Stadt Bakuba verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Der Attentäter sprengte sich während einer Veranstaltung in die Luft, zu der ein Kandidat für die Wahl zum Provinzrat am 20. April eingeladen hatte. Der Politiker Muthana al-Dschurani überlebte den Anschlag.

Bakuba liegt rund 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad. Es ist die erste Provinzratswahl seit dem Abzug der US-Truppen 2011.

Die politischen und konfessionellen Spannungen im Irak führen immer wieder zu Gewalt und Anschlägen mit vielen Toten. Seit Jahresbeginn wurden auch bereits ein dutzend Wahlkandidaten getötet.

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