Wie die Nachrichtenagentur Interfax am Samstag berichtete, zündete der Attentäter die Bombe am Freitagabend kurz nach einem Gefecht zwischen Sicherheitskräften und mutmasslichen Aufständischen.

Die Sicherheitskräfte hatten in einem Wohnblock eine Gruppe von Untergrundkämpfern umzingelt und die Gegend weiträumig abgesperrt. Bei der Aktion wurden zwei mutmassliche Islamisten getötet.

In den russischen Republiken Dagestan, Inguschetien und Tschetschenien kommt es seit Jahren immer wieder zu Anschlägen muslimischer Extremisten. Menschenrechtsorganisationen zufolge verschaffen Hunger, Korruption und Machtmissbrauch den Aufständischen immer mehr Zulauf. Die Extremisten fordern einen islamischen Staat im Nordkaukasus.