Damit stieg die Zahl der Toten der seit Tagen andauernden Unwetter in Italien auf mindestens 20 an. Seit Wochenbeginn herrschen in weiten Teilen Italiens Unwetter mit Starkregen und Sturm.

Besonders betroffen ist der Norden des Landes. In der nordöstlichen Region Venetien wurden bei einem schweren Sturm am Donnerstag hunderte Bäume entwurzelt. "Es ist wie nach einem Erdbeben", sagte der Gouverneur der Region, Luca Zaia. Teile der Dolomiten glichen einer Landschaft "wie auf dem Mond". 160'000 Menschen seien zudem ohne Strom.

Die Lagunenstadt Venedig hatte am Montag unter Wasser gestanden. Die Meteorologen rechneten für das Wochenende mit weiterem Sturm und Regen in Venetien. Auch der Süden Italiens war betroffen: Auf Sizilien führte heftiger Regen zu Überschwemmungen. Mehrere Strassen waren unpassierbar, Schulen blieben geschlossen. Der italienische Zivilschutz sprach von einer der komplexesten Wetterlagen der vergangenen 60 Jahre.